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Vom Erstkontakt bis zum Zahnersatz - Wie läuft die Behandlung ab?

Zahnarzt

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg

 

Erstberatung

Die Erstberatung findet in der Regel beim Zahnarzt statt. Er diagnostiziert die sanierungsbedürftigen Zähne und erläutert Ihnen die Notwendigkeit des Zahnersatzes. Er informiert Sie über die verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Gipsmodelle und Röntgenbilder dienen zur genauen Diagnostik und Absprache mit dem Kieferchirurgen.
Beginn

 

  nächste Woche Chirurgische Beratung
Wir analysieren Ihre spezielle "knöcherne Situation". Dazu wird Ihr Kiefer im Röntgenbild nach chirurgischen Gesichtspunkten ausgewertet. Danach erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten der Implantologie von dem einfachen bis zum festsitzenden Zahnersatz.

Oft müssen vorbereitende Maßnahmen wie Knochenaufbauten oder Knochenersatz angewandt werden. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Konzepte einschließlich der anfallenden Kosten werden diskutiert.

Die Möglichkeiten und Ihre Wünsche werden gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt abgestimmt. Sie erhalten einen chirurgischen Kostenvoranschlag. Der Terminplan unter Berücksichtigung der erwünschten Betäubungsform wird aufgestellt und eine Prophylaxebehandlung eingeleitet.

 

Zweitberatung
Ggf. muss eine Vorbehandlung wie die Sanierung weiterer Zähne erfolgen. Dann wird dies wieder Ihr Zahnarzt übernehmen.

Bei seinem zweiten Beratungsgespräch beim Hauszahnarzt wird die endgültige Therapie festgelegt. Der Zahnarzt erstellt nach Abstimmung mit uns einen Heil- und Kostenplan und sie bekommen nun einen präzisen Überblick über die Gesamtkosten der Versorgung.
 

Zur Klärung der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse (sog. Ausnahmeindikation) muss der Heil- und Kostenplan bei der jeweiligen Krankenkasse eingereicht werden. Den Privatpatienten wird empfohlen, sich ebenfalls von ihrer Versicherung eine Kostenzusage vor Beginn der Behandlung geben zu lassen

ab 2. Woche  
    Optional:

Für eine individuelle Behandlungsplanung müssen immer diagnostische Unterlagen erstellt werden.

  • Abdrücke beider Kiefer zur Erstellung von Kiefermodellen
  • Röntgenbilder zur Beurteilung der Zähne und Lage der Kieferknochen
  • Fotos von Gesicht und Zähnen manuelle
Präoperative zahnärztliche Behandlung:
  • Sanierung aller kariösen Zähne
  • Zahnfleischbehandlungen

 

ab 3. Woche

Präoperative kieferchirugische Behandlung:

  • Zahnentfernungen
  • Entfernungen überzähliger Weisheitszähne,
  • Wurzelspitzenkürzungen

 

 

 

 

Wax-UP
In schwierigen Situationen wird mit Hilfe von Abdrücken Kiefermodelle erstellt. Darauf werden Kunststoffzähne in die Idealposition gestellt.

Bohr
schablone

 

dann

Bohrschablone
Die sog. Bohrschablone wird darüber mit dem Richtungsbohrer durchbohrt und mit Kontrastmittel bestrichen um dann ein Computertomogramm zu erstellten. So läßt sich die genaue Lage und Ausrichtung des Implantates in Ihrem Kiefer festzulegen. Auch die Notwendigkeit einer Knochenverpflanzung wird exakt ermittelt.
 

 

Implantat-OP
In der Haupt-OP werden die Implantate entsprechend der Planung eingepflanzt. Ein "Provisorium" schließt vorübergehend die Lücken
Postoperative zahnärztliche Behandlung
  • Sanierung aller kariösen Zähne
  • Zahnfleischbehandlungen

 

 
 

3Monate
(Unterkiefer)

6 Monate
(Oberkiefer) später

Freilegungs-OP
Bei der Freilegung wird die Implantatoberfläche freigelegt, eine "Verlängerung aufgeschraubt und eventuell das Zahnfleisch für eine optimale Pflege vorbereitet.
Implantatprothetik
Abdruck der Kiefer, Erstellung der Aufbauten und sofortige Eingliederung eines Provisoriums bis zum Zahnersatz (sog. Suprakonstruktion) mehrere Wochen später.

2 Wochen später

 
  • Vierteljährliche Kontrolluntersuchung
  • Halbjährliche Prophylaxebehandlung
  • Röntgenuntersuchung nach einem Jahr